Das Innere der Schere

> english version below

Wie soll man sich vorstellen, dass alles Energie ist – wie sehen Dinge dann aus? Gibt es in diesem Sinn noch eine Umrandung/Grenze zwischen einem Gegenstand und dem Umfeld?
Vielleicht gehen alle Dinge ineinander über, ohne dass wir es merken.

Eine zeichnerische Untersuchung, ob und wie aus der Bewegung eines Gegenstandes eine Gestalt ableitbar ist – ein GEGENSTAND DER BEWEGUNG.
Durch Bewegung entsteht Raum, die mit dem Umfeld ein offenes Verhältnis eingeht. Die Zeichnung redet dabei auch über sich selbst, indem Raum durch zeichnerische Mittel sichtbar wird,
obwohl da ja gar kein Raum ist.

Alle Arbeiten Kugelschreiber auf Papier, 30 x 42 und 42 x 60 cm, 2014/2015
> blaue Zeichnungen: Brotmesser, Kamm, Käsereibe, Baumschere, zwei Äste
> schwarze Zeichnungen: drei Scheren – Nagelschere, Gartenschere, Papierschere

Gartenschere und Papierschere
Secateurs and paper scissors

INSIDE THE SCISSORS

How should we imagine everything as energy – how do things then look? Is there, in this sense, still an
edge/boundary between an object and its surroundings? Perhaps all things merge into each other without
us noticing.

An exploration using graphic media of whether and how a figure can be derived from an object’s motion – an
OBJECT OF MOTION.  
Through motion, space evolves that enters into an open relationship with its surroundings. The drawing talks
about itself too by making space visible through graphic media although no space exists there at all.

> Blue drawings: Breadknife, comb, cheese grater, pruning shears, two branches
> Black drawings: Three pairs of scissors: nail scissors, secateurs/scissors for plants, paper scissors

All drawings ball pen on paper, each 30 x 42 and 42 x 60 cm, 2014/2015