Related – Körperwissen im Wald

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Würden wir die Natur ausbeuten, wenn wir sie als unseren eigenen erweiterten Körper sehen würden?
Eine zeichnerische Untersuchung zum Körperwissen über Natur.
Welches Wissen, welche Erfahrung hat der Körper von sich selbst als einen Teil der Natur?
Welches Wissen von Natur haben wir durch den Körper?

Die Zeichnungen konzentrieren sich auf Körperwahrnehmungen und Körpererfahrungen von Natur. Die
Arbeit ist auch ein Versuch, Natur nicht als Objekt, sondern als Teil des Subjekts darzustellen. Man könnte
Natur als den großen Raum sehen, in dem der menschliche Körper eine gewisse Unterteilung und
Verschachtelung darstellt. Die umfassende Natur geht durch unseren Körper hindurch. In biologischer
Hinsicht ist Natur also nichts Fremdes für den menschlichen Körper, sondern er müsste auf tiefster Ebene
etwas Verwandtes fühlen – sogar das Wissen vom „Gleichen“ haben.

Lässt sich dieses Körperwissen auf-'zeichnen'?
Der Körper kann sich in Natur sozusagen in einem Raum seiner Selbst wahrnehmen, er ist dort umgeben
von „selbstähnlichen“ Strukturen. Diese Wahrnehmungen geschehen zeitgleich mit allen Sinnen und
erforderten eine nonlineare Struktur der Darstellung. Die Zeichnungen öffnen sich deshalb in alle Richtungen
durch collagenartige Elemente und bieten bewusst mehrere 'Leserichtungen' an.

16 Zeichnungen, Filzstift auf Papier, je 50 x 65 cm, gesamt 260 x 200 cm, 2017

RELATED – BODY KNOWLEDGE AMONGST THE TREES

Would we exploit nature if we were to see it as an extension of our own body?

A study of body knowledge through nature using graphic media.
What knowledge and what experience does the body have of itself as part of nature?
What knowledge of nature do we have through our body?

The drawings focus on the physical perception and physical experience of nature. The project is also an
attempt to depict nature not as an object but as part of the subject. Nature could be perceived as the large
space in which the human body represents a certain interconnected subdivision. The whole of nature
passes through our body. Thus - from a biological perspective - nature is not something alien for the
human body, but instead it should feel a kind of relatedness at the deepest level - even have a sense of
“a likeness”.
Can this body knowledge be documented?

In nature, the body is able – so to speak – to perceive itself in a space characterised by itself;
it is surrounded there by “self-similar” structures. These perceptions occur simultaneously
with all the senses and require a non-linear type of presentation. That is why the drawings open up in all
directions through collage-like elements and consciously offer several ‘directions of reading’.

16 Drawings, felt pen on paper, each 50 x 65 cm, total 260 x 200 cm, 2017